Anti Spyware
Spyware auf dem Vormarsch
Wer sich einmal mit Spyware wie "Spy Sheriff" oder ähnlich bösartigen Programmen beschäftigen mußte (wie der Autor), sollte gewarnt sein. Meist ist es bei der Erkennung solcher Symptome bereits zu spät. In der Regel haben Sie keine Chance mehr Ihr System gänzlich zu bereinigen. Eine Neuinstallation ist hier leider meist unumgänglich. Die Gefahr, dass sich weiterer Schadcode auf dem System befindet ist zu groß, man muß hier sogar zwingend davon ausgehen.
Der Schaden, welcher auf produktiven Unternehmensumgebungen entstehen könnte, ist grenzenlos.
Warten Sie daher nicht auf die Symptome, sondern bekämpfen Sie die Ursachen!
Die key-IT bietet Ihnen sogenannte Spy-Audits an. Hier können wir feststellen ob und inwieweit Ihre Systeme von Spyware befallen sind. Sprechen Sie uns an. Gern vereinbaren wir mit Ihnen einen Termin für eine Demonstration - völlig unverbindlich ! Rufen Sie uns an, oder benutzen Sie unser Kontaktformular.
Spy Audit
Die Spy-Audit-Prüfung erfordert nur minimalen Zeit- und Arbeitsaufwand und erstellt einen sehr umfassenden, individuellen Bericht, der einen klaren Überblick über den Grad der Bedrohung ihres Netzwerkes durch Spyware bietet.
Ertragreiches Geschäft
Ebenso beunruhigend ist die Erkenntnis der Webroot-Forscher, dass Spyware-Autoren aktiv ihre Distributionskanäle erweitern und neue Märkte in Angriff nehmen. Webroot berichtet, dass die Anzahl der Webseiten, die Spyware verbreiten, inzwischen auf 300.000 URLs angestiegen ist und sich damit seit Anfang 2005 vervierfacht hat. Die Zahl der Spyware-Spuren in Webroots hauseigener Definitions-Datenbank hat sich im gleichen Zeitraum auf über 100.000 verdoppelt. "Es gibt ein grundlegendes Prinzip für Spyware, das oft übersehen wird: Spyware ist ein Geschäft wie jedes andere", sagt C. David Moll, CEO von Webroot Software. "Anders als Virus-Autoren, die darauf aus sind, fragwürdigen Ruhm zu erlangen, geht es Spyware-Verbreitern um reinen Profit - ob es sich nun um einen Gewinn von einem Cent pro Pop-up handelt oder um einen Keylogger, der Kontozugangsdaten stiehlt. Spyware-Entwickler versuchen deshalb, die Profitspanne zu erhöhen, indem sie ihre Distributionskanäle ausbauen, neue Produkte nutzen und in neue Märkte vordringen."Spyware ist ein immer häufiger auftretendes enormes Sicherheitsrisiko. Ältere Antiviren-Sicherheitslösungen bieten nicht den Schutz, den die Unternehmen heutzutage benötigen, um vor den vielfältigen Bedrohungen durch bösartige Trojanische Pferde und Systemüberwachungen zur Ausspionierung von vertraulichen Daten zur Erzielung eines finanziellen Vorteils geschützt zu sein. Unser Beweggrund: Spyware ist eine dynamische Bedrohung, der Einhalt geboten werden muss.
Spyware-Verbreiter, die auf große Profite hoffen, lassen sich nicht so leicht abschrecken: Sie entwickeln und nutzen erfolgreich neue Taktiken, um die Verbreitung ihrer Spyware zu beschleunigen. Das ergibt der neue "State of Spyware"-Report, der vom Anti-Spyware-Spezialisten Webroot Software veröffentlicht wurde. Der Bericht stellt sowohl einen drastischen Anstieg von Spyware-Zwischenfällen in Unternehmen fest als auch eine alarmierende Zunahme von Spionageprogrammen auf Firmenrechnern: Alleine im letzten Quartal betrug der Zuwachs 19 Prozent. Immer raffinierter werden die Methoden, mit denen die elektronischen Spione in den PC eindringen, Erkennungs- und Beseitigungsversuchen ausweichen und Informationen über das Opfer an Dritte weiterleiten.
Druck von Gesetzgebung
Das Geschäft mit Spyware sieht sich jedoch gleich mehrfach unter Druck. Gesetzgebung gegen Spyware ist momentan in 19 US-Staaten in Arbeit und vier Gesetzesentwürfe liegen auf deutscher Bundesebene vor. Verbraucher und Unternehmen nehmen eine proaktivere Stellung zu Spyware ein und nutzen bewährte Anti-Spyware-Lösungen wie Webroot Spy Sweeper oder ändern ihr Online-Verhalten, um Rechner und Daten vor Angriffen zu schützen. Allerdings schlagen die Spyware-Entwickler zurück und kämpfen um ihre Marktanteile. Dies wird durch die Tatsache bestätigt, dass dem Webroot-Bericht zufolge mehr als 80 Prozent aller privaten und Unternehmens-PCs mit Spyware infiziert sind. Die Studie fand auch heraus, dass auf privaten Rechnern pro Spyware-Scan im Durchschnitt 25.4 verschiedene Spionageprogramme gefunden werden.
Geografische Herkunft
Ein weiteres brisantes Detail wurde in dem Report aufgedeckt: Demnach kommt die Mehrheit der Spionageprogramme aus den USA. Polen folgt an zweiter und die Niederlande an dritter Stelle.
